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Erfolgreiches 1. Halbjahr der Clientis BS Bank Schaffhausen

Die Clientis BS Bank Schaffhausen konnte im ersten Semester 2022 ihren Wachstumskurs fortsetzen und sowohl den Geschäftserfolg als auch den Gewinn steigern. Der operative Geschäftserfolg liegt mit CHF 3.64 Mio. 5.3% über der Vorjahresperiode. Der Gewinn, nach Steuern und Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken, stieg um starke 5.5% auf CHF 1.66 Mio.

08.08.2022

Seit Februar dieses Jahres prägen geopolitische Unsicherheiten, gestiegene Rohstoffpreise, Lieferengpässe und drohende Energieengpässe das wirtschaftliche Umfeld.

Dies hat auch einen Einfluss auf die Finanzmärkte: Einerseits haben die Aktien­ und Bondmärkte starke Einbussen verzeichnen müssen. Andererseits war im 1. Semester 2022 ein fast schon beispielloser Anstieg – insbesondere bei den mittel­ bis lang­ fristigen Zinsen – zu verzeichnen. Die Einschätzungen in Bezug auf eine anstehende Energieknappheit im kommenden Winterhalbjahr tragen zusätzlich zur bestehenden Verunsicherung der Märkte bei. Umso erfreulicher ist es, dass die Clientis BS Bank Schaffhausen im ersten Halbjahr ein solides Ergebnis erzielen konnte. Dazu beigetragen hat auch, dass in Zeiten grösserer globalen Unsicherheit das Vertrauen in eine regional stark verankerte Bank mit einer langfristigen und soliden Geschäftspolitik an Bedeutung gewinnt.

Ausgewogenes Wachstum

Die Ausleihungen an unsere Kunden stiegen in der Berichtsperiode um CHF 21 Mio. bzw. 1.8% auf insgesamt CHF 1.179 Mia. Dies ist insofern erfreulich, da der Wettbewerb unvermindert anhält und die Geschäftspolitik nach wie vor am bewährten Standard eines qualitativen Wachstums festhält.

Der einwandfreie Ruf als kundennahe und gutkapitalisierte Regionalbank führte im 1. Halbjahr 2022 zu einem Wachstum an Kundengeldern im Umfang von CHF 24.74 Mio., was einer soliden Zunahme von 2.3% entspricht. Damit wurde der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder auf sehr gute 92.8% erhöht. Im Berichtszeitraum stieg die Bilanzsumme um 1.9% auf CHF 1.47 Mia.

Grundsolide Substanz

Die anhaltende Gewinndynamik erlaubt es unserer Bank, den Reserven für allgemeine Bankrisiken einen Betrag von CHF 1.85 Mio. zuzuweisen. Die solide Substanz konnte dadurch weiter gestärkt werden. Zur Jahresmitte beläuft sich das Eigenkapital der Bank auf CHF 137.19 Mio. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 9.3%. Damit werden die vom Regulator vorgeschriebenen Mindestanforderungen deutlich übertroffen.

Weiter gesteigerte Ertragslage

Trotz gestiegener Refinanzierungskosten resultiert im Zinsengeschäft ein Bruttoerfolg von CHF 6.93 Mio., welcher nur un­wesentlich unter dem Niveau der Vorjahresperiode zu stehen kommt. Die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kundenkredite ermöglichte es wiederum, nicht mehr beanspruchte Wertberichtigungen im Umfang von CHF 0.27 Mio. aufzulösen. Der Netto­erfolg im Zinsengeschäft erreicht CHF 7.20 Mio. womit im Kerngeschäft der Bank ein Ertragsniveau erreicht wird, welches nur marginal unter dem 1. Halbjahr 2021 liegt.

Der Erfolg aus dem Kommissions­ und Dienstleistungsgeschäft liegt mit einer Steigerung um 7.1% deutlich über dem durch die Corona­­-Pandemie geprägten Vorhalbjahresergebnis. Hier widerspiegelt sich eine wieder klar erhöhte Nachfrage nach Fremdwährungen aufgrund der aktiveren Reisetätigkeit. Zudem ver­zeichnen wir eine deutliche Steigerung bei der Anzahl geführter Vermögensverwaltungsmandate.

Erfreulich ist zudem, dass der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit CHF 0.72 Mio. im 1. Halbjahr 2022 einen Anstieg von über 20% verzeichnen vermochte.

Kosten trotz Innovationen im Griff

Aufgrund verschiedener technologischer und digitaler Innova­ tionen stieg der Sachaufwand um CHF 0.15 Mio. bzw. 5.7%, was im Rahmen der Budgetvorgaben liegt. Der Personalaufwand nahm um CHF 0.06 Mio. respektive 2% zu. Der gesamte Geschäftsaufwand stieg damit im Berichtszeitraum um 3.6% auf CHF 6.11 Mio., was im Bereich der Erwartungen liegt und im Kontext der technologischen Weiterentwicklung der Bank angemessen erscheint.

Der Geschäftserfolg konnte um CHF 0.18 Mio. auf erfreuliche CHF 3.64 Mio. gesteigert werden, womit der Wert der Vorjahresperiode um 5.3% übertroffen werden konnte.

Nach Steuern und Zuweisung von CHF 1.85 Mio. an die Reserven für allgemeine Bankrisiken, resultiert ein Halbjahresgewinn von CHF 1.66 Mio. Dieser liegt erfreuliche 5.5% über der Marke des Vorjahressemesters.

Ausblick

Aufgrund der bestehenden geopolitischen und auch konjunkturellen Lage ist es äussert schwierig, eine Prognose für das 2. Halbjahr 2022 abzugeben. Es ist davon auszugehen, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden. Insbesondere die weitere Entwicklung der Zinsen wird ein wesentlicher Einflussfaktor dar­stellen, weshalb wir die Entwicklung der Ertragslage der Bank für das 2. Halbjahr zurückhaltend optimistisch einschätzen.

 

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