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Erfolgreiches 1. Halbjahr 2021 für die Clientis BS Bank Schaffhausen

Die Clientis BS Bank Schaffhausen konnte im ersten Semester 2021 ihren Wachstumskurs sowie die Gewinndynamik fortsetzen. Der operative Geschäftserfolg liegt mit CHF 3.46 Mio. 3.5% über der Vorjahresperiode. Der Gewinn, nach Steuern und Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken, stieg um erfreuliche 5.4% auf CHF 1.57 Mio. Das starke Ergebnis wurde genutzt, die solide Substanz der Bank weiter zu stärken.

10.08.2021

Die Covid-Pandemie prägte in betriebsorganisatorischer Hinsicht auch im Berichtssemester die Geschäftstätigkeit der grössten Regionalbank in der Wirtschaftsregion Schaffhausen. Aufgrund der laufend optimierten Massnahmen sowie der vorbildlich gelebten Selbstverantwortung unserer Mitarbeitenden, konnte auch in den ersten 6 Monaten im laufenden Jahr der Betrieb der Bank reibungslos gewährleistet werden. Die soliden Wachstums- und Ertragszahlen widerspiegeln in beeindruckender Weise die starke regionale Verankerung der Clientis BS Bank Schaffhausen sowie die Kompetenz und glaubwürdig gelebte Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden.

Ausgewogenes Wachstum

Trotz ausgeprägtem Wettbewerb, verbunden mit anhaltendem Margendruck, konnte das Wachstum der Ausleihungen um erfreuliche CHF 21.4 Mio. gesteigert werden. Diese Zunahme liegt über dem langjährigen Halbjahresdurchschnitt und ist insofern bemerkenswert, als die Geschäftspolitik der Bank an den Standards, wie qualitatives Wachstum und auf Langfristigkeit orientierte Geschäftspolitik unverändert festhält.

Dank des einwandfreien Rufs als kundennahe und solid kapitalisierte Regionalbank, wurden uns im 1. Halbjahr 2021 Kundengelder im Umfang von CHF 14.9 Mio. neu anvertraut. Erstmals in der Geschichte der Clientis BS Bank Schaffhausen wurden ihr Kundengelder – exkl. Kassenobligationen – im Umfang von über CHF 1 Mia. anvertraut. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder erreicht damit überdurchschnittlich gute 91.3%. Die Bilanzsumme stieg im Berichtszeitraum auf CHF 1.38 Mia., was einem Wachstum seit Jahresbeginn von 1.9% entspricht.

Grundsolide Substanz

Die Reserven für allgemeine Bankrisiken konnten aufgrund des guten Ergebnisses abermals erhöht werden, womit die Substanz der Bank weiter gestärkt wird. Im Kreis der insgesamt 85 Schweizer Retailbanken, welcher sämtliche Kantonal- und Regionalbanken in unserem Land umfasst, figuriert die Clientis BS Bank Schaffhausen in Bezug auf die Kapitalstärke an erfreulicher 12. Stelle. Das Eigenkapital beläuft sich zur Jahresmitte 2021 auf CHF 131.87 Mio., was einer Eigenkapitalquote von 9.5% entspricht. Die vom Regulator geforderte Grösse der Eigenmittel wird bei weitem übertroffen.

Erfreuliche Ertragslage

Die laufend optimierte Refinanzierungsstruktur der Clientis BS Bank Schaffhausen sowie das erfreuliche Ausleihungswachstum trugen dazu bei, dass der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft um 4% oder CHF 0.3 Mio. gesteigert werden konnte. Die professionelle Bewirtschaftung des Kreditbuches ermöglichte es erneut, nicht mehr benötigte Wertberichtigungen im Umfang von CHF 0.23 Mio. aufzulösen. Dies führte zu einer Steigerung des Nettoerfolgs im Zinsengeschäft gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 auf insgesamt CHF 7.23 Mio., was einem Plus von 3.7% entspricht. Damit konnten im Kerngeschäft der Bank die Erträge weiter nachhaltig gesteigert werden.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft liegt 4.9% unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Eine zurückhaltende Aktivität unserer Kundschaft im Anlagesegment sowie der im ersten Halbjahr noch weiter klar unterdurchschnittliche Bedarf an Fremdwährungen infolge weitgehend ausgebliebener Reisetätigkeit, liessen dieses Ergebnis um CHF 93 Tsd. unter dem Vorjahreswert zu stehen kommen. Erfreulich hingegen ist die Tatsache, dass der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit CHF 0.6 Mio. 3.3% über dem Wert des 1. Halbjahres 2020 liegt.

Kosten auf Vorjahresniveau

Der Geschäftsaufwand verharrte im Berichtsjahr mit einer marginalen Zunahme von 0.8% annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Investitionen in die Bankinfrastruktur sowie Informatiktechnologie, welche die Verarbeitungsprozesse im Bereich Finanzieren vereinfachen und optimieren werden, führten zu einem höheren Abschreibungsbedarf.

Der Geschäftserfolg konnte um CHF 0.12 Mio. auf erfreuliche CHF 3.46 Mio. gesteigert werden, womit der Wert der Vorjahresperiode um 3.5% übertroffen worden ist.

Nach Steuern und Zuweisung von CHF 1.82 Mio. an die Reserven für allgemeine Bankrisiken, welche die Substanz der Bank weiter nachhaltig stärken, resultiert ein Halbjahresgewinn von erfreulichen 1.57 Mio. Dieser liegt 5.4% über der Marke des 1. Semester 2020.

Ausblick

Obwohl sich in konjunktureller Hinsicht Anzeichen einer anhaltenden Erholung präsentieren, zeigt sich das wirtschaftliche Umfeld immer noch in einer doch eher fragilen Situation. Wir gehen in unseren Szenarien von einem weiter erstarkenden Wirtschaftsumfeld aus und sind – in Bezug auf die Entwicklung der Bank für das 2. Halbjahr – vorsichtig optimistisch.

 

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